Wir über Uns

Die Anfänge des Wurzelsepp`s liegen in den frühen 90er Jahren, als sich eine kleine Gruppe um Kai Fortenbacher und Claus Gollinger formierte und als „Moosköpfe“ an den örtlichen Fasnachtsveranstaltungen teilnahm.

Im Jahr 1998 gründete sich daraus mit 12 Mitgliedern die Narrenzunft „Rastatter Wurzelsepp 1998 e.V.“ , welche bis heute so im Vereinsregister Rastatt geführt wird.

Derzeit zählt der Verein 60 Mitglieder wovon 37 Mitglieder in der Fasnachtskampagne aktiv den Wurzelsepp an vielen Umzügen, Brauchtumsveranstaltungen und anderen närrischen Events vertreten.

Unterstützung erhalten die aktiven Mitglieder bei vereinseigenen Veranstaltungen, sowie gemeinsamen Aktivitäten das ganze Jahr über, durch mehr als 20 passive und fördernde Mitglieder.

Auch außerhalb der Kampagne ist der Wurzelsepp mit allen Mitgliedern zu verschiedensten Aktivitäten zugange.

Unsere Geschichte

Die Sage vom Wurzelsepp

Vor hunderten von Jahren hat sich in den Auenwäldern rund um Rastatt folgende Geschichte zugetragen:
Im Lande zog der Winter ein, Schnee bedeckte die Wälder und es wurde bitter kalt.
Die Nahrung neigte sich dem Ende zu, eine Hungersnot brach über Das Land herein.
Als das letzte Vieh geschlachtet und das Frühjahr immer noch fern war, gingen die Menschen in die Wälder, um nach Wurzeln und Kräuter zu suchen.
Der berühmteste im ganzen Land, wurde „Wurzelsepp“ genannt!
Dieser hatte manch Kräuter gesammelt, die waren schon halb vergammelt.
Manchen, man mag es kaum glauben, taten die Kräuter das Leben rauben.
Die Schuld daran gab man dem Wurzelsepp.
Das halbe Dorf war nun ausgerottet und der Sepp, der wurde ausgestoßen und verspottet.
Er packte Kleider und sein Fell, verschwand in den Wäldern bevor es wurde hell.
Die Wege waren steinig, die Schritte taten weh, da kam ihm folgende Idee:
Er schnitze sich Schuhe aus Holz und auf die war er nun ganz besonders stolz.
Um sich der Wölfe zu erwehren, erinnerte er sich an einen alten Brauch und schnallte sich Glocken um den Bauch.

Der Sepp wurde zum Mythos und lebt immer wieder auf. Zur Fasnachtszeit, so ist es Brauch!

Der Schlachtruf des Rastatter Wurzelsepp lautet: 3 mal

„Wurzel“ – „Sepp“

Unser Häs

Das Häs eines Wurzelsepps besteht aus einen grünen Cordhemd, sowie dem darüber getragenen Fell. Eine 3/4 lange braune Cordhose, knielange Wollsocken in braun/grün, sowie Holzschuhe gehören ebenso dazu. Der Glockengurt um den Bauch, ein braunes Halstuch mit Brosche, Handschuhe, sowie die Holzmaske und Rätschen in verschiedensten Größen machen den Sepp komplett.

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Unsere Masken

Unsere Maske wird aus Zirbenholz gefertigt. Die Zirbe ist der frosthärteste Nadelbaum in den Alpen.

Der Rohling wird grob maschinell vorgefertigt. Das eigentliche Gesicht entsteht dann durch Handarbeit unseres Schnitzers, genau wie die Farbgebung.

Um das Gruppenbild etwas aufzulockern, wurde vor einigen Jahren eine zweite Maske eingeführt, die nur einzelne Personen tragen.

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Unser Logo

Hier ein Überblick unserer Orden, Mäskle, Pins, Buttons und anderem Merchandise

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